| A |
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| - aiic |
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Die "Association Internationale des Interprètes de Conférence", kurz aiic, ist der 1953 in Paris gegründete Internationale Verband der Konferenzdolmetscher
und bürgt mit ihren strengen Selektionskritieren für die Einhaltung höchster Qualität beim Dolmetschen. Nur ausgebildete Konferenzdolmetscher mit entsprechender
Qualifikation werden als Mitglieder zugelassen. Heute zählt der Verband mehr als 2.400 Mitglieder in 77 Ländern und ist bei der Europäischen Union, der NATO, Interpol,
der Weltbank, den Vereinten Nationen und vielen anderen internationalen Organisationen als Partner anerkannt. |
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| - aktive Sprache(n) |
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=> siehe B-Sprache |
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| - A-Sprache |
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Gemäß der Definition des Internationalen Verbandes der Konferenzdolmetscher die Muttersprache(n) des Dolmetschers. |
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| B |
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| - Begleitdolmetschen |
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Wenn Sie Geschäftspartner im Ausland besuchen oder diesen Ihr Unternehmen vorstellen möchten, werden Sie und Ihre Besucher vom Dolmetscher
begleitet, der je nach Anforderung simultan flüstert oder konsekutiv arbeitet. Abhängig von der Dauer und den Einsatzbedingungen wird auch in diesem Fall in der Regel
pro Sprachenpaar mit mindestens zwei Dolmetschern im Team gearbeitet. |
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| - Beratender Dolmetscher |
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Der beratende Dolmetscher ist das Bindeglied zwischen Konferenzveranstaltern und Dolmetschern und kümmert sich um die Zusammenstellung der Dolmetschteams,
die Weiterleitung des Informationsmaterials und die Organisation der Dolmetschtechnik. Er ist außerdem während der Konferenz koordinierend als Ansprechpartner tätig. |
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| - B-Sprache |
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Gemäß der Definition des Internationalen Verbandes der Konferenzdolmetscher eine Fremdsprache des Dolmetschers, aus der und in die er aus
seiner Muttersprache dolmetscht (deshalb auch "aktive Sprache" genannt).
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| C |
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| - Chef d'Equipe |
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Chefdolmetscher eines Dolmetscherteams, der die Teamarbeit vor Ort koordiniert und auf Konferenzen als Ansprechpartner für die Kunden dient. |
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| - C-Sprache |
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Gemäß der Definition des Internationalen Verbandes der Konferenzdolmetscher eine weitere Fremdsprache des Dolmetschers, aus der nur in die
anderen Sprachen gedolmetscht wird (deshalb auch "passive Sprache" genannt). |
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| D |
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| - Décalage |
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Zeitlicher Versatz zwischen Originalvortrag und Verdolmetschung. |
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| - Diplom-Dolmetscher |
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Leider sind die Berufsbezeichungen "Dolmetscher" oder "Konferenzdolmetscher", ebenso wie die Berufsbezeichung "Übersetzer",
rechtlich nicht geschützt. Dies hat zur Folge, dass viele Anbieter auf dem Markt ihre Dienste als Dolmetscher bzw. Übersetzer anbieten, obwohl sie keine geeignete Ausbildung
vorweisen können. Nur Diplom-Dolmetscher und Diplom-Übersetzer haben einen Universitätsabschluss, der bei vielen internationalen Organisationen Voraussetzung für
Dolmetscheinsätze oder Übersetzertätigkeit ist. Durch die Harmonisierung der Studiengänge in Europa soll in Zukunft auch ein Abschluss als „Masters in
Conference Interpreting“ ein vergleichbares Ausbildungsniveau gewährleisten. |
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| - Dolmetscharten |
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Man unterscheidet fünf verschiedene Dolmetscharten: Begleit-, Flüster-, Konsekutiv-, Simultan- und Verhandlungsdolmetschen. |
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| - Dolmetschen |
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Übertragung mündlicher Äußerungen von einer Sprache in die andere, im Gegensatz zum Übersetzen, bei dem die Übertragung
in schriftlicher Form erfolgt. |
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| - Dolmetschkabine |
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Schalldichte Kabine nach ISO 4043/1981, in der die Dolmetscher über Kopfhörer die Vorträge der Redner hören und ihre Verdolmetschung
für die Zuhörer in ein Mikrofon sprechen. Der Platzbedarf einer Dolmetschkabinen beläuft sich, samt Mischpult, auf mindestens 2,00 x 3,50 Meter. |
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| - Flüsterdolmetschen |
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Bei dieser Dolmetschtechnik flüstert der Dolmetscher dem Zuhörer die Verdolmetschung simultan zu. Da er sich dazu unmittelbarer Nähe der
Zuhörenden befinden muss, ist diese Technik auf maximal drei Zuhörer beschränkt |
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| - Führungsanlage |
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Der Dolmetscher arbeitet ohne Kabine und spricht in ein Mikrofon. Die Zuhörer hören ihn drahtlos über Funk per Kopfhörer. Da der
Dolmetscher in diesem Fall unter erschwerten akustischen Bedingungen arbeiten muss, sind diese Anlagen nur für kurze Einsätze geeignet oder in Situationen, bei denen das
Aufstellen einer Dolmetscherkabine nicht möglich ist, z.B. bei Werksbesichtigungen (auch "Personenführungsanlage/ PFA" genannt). |
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| - Kabine |
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=> siehe Dolmetschkabine |
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| - Konsekutivdolmetschen |
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Hier erfolgt die Verdolmetschung der Redebeiträge zeitversetzt, d.h. der Dolmetscher arbeitet vom Rednerpult oder Mikrofon aus und dolmetscht, nachdem
der Redner gesprochen hat. Als Gedächtnisstütze für seine Verdolmetschung benutzt der Dolmetscher meist die sogenannte Notizentechnik.
Diese Dolmetschart eignet sich beispielsweise für Tischreden und kurze Ansprachen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich durch die nachträgliche Verdolmetschung die vorgesehene Redezeit
etwa verdoppelt. |
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| - Notizentechnik |
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Spezielle, durch den Einsatz von Symbolen möglichst sprachunabhängige Notationstechnik, die beim Konsekutivdolmetschen eingesetzt wird. |
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| O |
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| P |
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| - Passive Sprache |
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=> siehe C-Sprache |
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| - Personenführungsanlage |
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=> siehe Führungsanlage |
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| S |
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| - Simultandolmetschen |
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Bei dieser Dolmetschtechnik wird der Vortrag des Redners simultan, d.h. zeitgleich, gedolmetscht. |
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| - Standtag |
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Tage zwischen Dolmetscheinsätzen, an denen der Dolmetscher vor Ort ist, seine Dienste jedoch nicht erforderlich sind. |
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| - Übersetzen |
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Schriftliche Übertragung von Inhalten von einer Sprache in die andere. |
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| - Verhandlungsdolmetschen |
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Bei dieser Dolmetschtechnik werden die Inhalte vom Dolmetscher Satz für Satz im direkten Gespräch, z.B. am runden Tisch, übertragen. |
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| W |
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| X |
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| Y |
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| Z |
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